FermentationFermentiertes im AlltagRezepte

Kartoffeltaler und fermentierter Rotkohl

Von 21. Februar 2019 Keine Kommentare
Fermentierter Rotkohl und Kartoffeltaler

Fermente sind für uns die perfekte Ergänzung zu Kartoffeln. Ob zum Kartoffelpüree, Rösti, auf einer cremigen Kartoffelsuppe oder im Kartoffelsalat. Ganz besonders lieben wir Kartoffeltaler mit fermentiertem Rotkohl.

Wer gekochte Kartoffeln vom Vortag oder Püree übrig hat, ist noch schneller fertig.

Als Sauce mixen wir uns gerne eine Art vegane Remoulade.

Saure Sahne, Creme Fraiche und Co. passen natürlich auch hervorragend zu dem Gericht.

Menge: 2-3 Portionen

Für die Kartoffeltaler
500 g Kartoffeln
30 g Butter
1 TL Salz
1 TL Backpulver
120 g Mehl
1 EL Sonnenblumenöl

Für die Sauce
50 g Cashewkerne
2 TL Weißweinessig (oder Lake vom fermentierten Rotkohl)
1 TL Vollrohrzucker
2 TL natives Sonnenblumenöl
2 TL Kapern
35 ml Wasser
Salz

Außerdem
100 g Rotkohl mit Piment oder mit Fenchel
1 Zwiebel

Die Kartoffeln schälen und grob würfeln, in einen kleinen Kochtopf geben und fingerbreit mit Wasser bedecken. Die Kartoffeln abgedeckt etwa 10-15 Minuten kochen, bis sie weich sind.

In der Zwischenzeit die Cashewkerne mit dem Essig, Zucker, Sonnenblumenöl, den Kapern und dem Wasser in einem leistungsstarken Blender cremig pürieren und mit Salz abschmecken. Die Zwiebel in Spalten schneiden und in einer kleiner Pfanne in etwas Pflanzenöl rösten.

Die Kartoffeln abgießen und mit einer Gabel, oder einem Kartoffelstampfer, zerdrücken. Die Butter zu den warmen Kartoffeln geben, schmelzen lassen und zusammen mit dem Salz verrühren.

Mit den Händen Backpulver und Mehl in den Stampf kneten. Den Teig zu sechs gleich großen Bällchen formen und etwas flach drücken. Eine große Pfanne erhitzen und die Kartoffelplätzchen mit etwas Pflanzenöl bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten von jeder Seite anbraten, bis sie goldgelb und knusprig sind.

Die Kartoffeltaler zusammen mit dem frischen Rotkohl-Ferment, der Sauce und den Röstzwiebeln servieren.

Olaf Schnelle

Olaf Schnelle

Ich bin Gärtner. Für mich hätte es keinen besseren Beruf geben können. So eng mit der Natur zu arbeiten und dabei sinnvoll Produktives zu tun, ist ein richtig schönes Ding. Nahrungsmittel zu schaffen, die diesen Namen im wörtlichen Sinne verdienen, ist ein essentieller Prozeß. Mein Anliegen ist, dies so zu tun, dass kreative Köche damit etwas schaffen, das für mich viel mit Kunst zu tun hat.

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