Fermentiertes im AlltagRezepte

Falafel mit feurigem Curtido und wilden Kräutern

Von 1. April 2019 Keine Kommentare
Falafel und Curtido

Dieses schöne Rezept vereint zwei meiner Leidenschaften: essbare Wildkräuter und fermentiertes Gemüse – hier die südamerikanische Form des Sauerkrautes: Curtido.

Diese Rezept und auch das Foto stammt von Susann und Yannic, den Betreibern des wunderbaren KrautKopf-Blogs.

Menge: 2-3 Portionen

Für die Falafel:

  • 200 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 Schalotte
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 4-5 Zweige Koriander
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • Pflanzenöl zum Frittieren

Für die Sauce:

  • 3 EL Sesampaste (Tahin)
  • 75 ml Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Vollrohrzucker
  • Salz

Außerdem

Die Kichererbsen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag gut abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen. Gekocht werden die Kichererbsen für dieses Rezept nicht. Für die Sesamsauce Tahini mit Wasser und Zitronensaft cremig rühren und mit Vollrohrzucker und Salz abschmecken.

Alle Zutaten für die Falafel (bis auf das Frittieröl) im Mixer oder der Küchenmaschine mittelfein häckseln. Die Masse darf nicht zu fein sein, sonst werden die Falafel zu kompakt. Sie muss weich sein, damit die Falafel am Ende locker und saftig bleiben. In einem hohen Topf reichlich Öl auf 160 °C erhitzen (wenn an einem hineingehaltenen Holzstäbchen schnell kleine Bläschen aufsteigen, stimmt die Temperatur).

Die Falafelmasse mit feuchten Händen zu Bällchen formen, portionsweise ins Öl geben und in ca. 5 Minuten goldbraun frittieren.

Die fertigen Falafel mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier entfetten.

Die Falafel auf etwas Wildkräutersalat zusammen mit Curtido und der Sesamsauce servieren.

Olaf Schnelle

Olaf Schnelle

Ich bin Gärtner. Für mich hätte es keinen besseren Beruf geben können. So eng mit der Natur zu arbeiten und dabei sinnvoll Produktives zu tun, ist ein richtig schönes Ding. Nahrungsmittel zu schaffen, die diesen Namen im wörtlichen Sinne verdienen, ist ein essentieller Prozeß. Mein Anliegen ist, dies so zu tun, dass kreative Köche damit etwas schaffen, das für mich viel mit Kunst zu tun hat.

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