FermentationGesundheit

Darmbakterien und Depressionen

Von 19. Februar 2019März 22nd, 20192 Kommentare

Dass fermentiertes Gemüse reich an lebenden Bakterienkulturen ist, das ist allgemein bekannt. (“Probiotisch” darf man nicht mehr sagen*) Auch dass diese Eigenschaft wichtig für die Gesunderhaltung unseres Immunsystems sind, wissen wir. Aber mehr und mehr kommen Wissenschaftler dahinter, dass es eine Verbindung zwischen dem Mikrobiom und dem Hirn gibt. Vielleicht ein neuer Ansatz zur Behandlung von Depressionen?

*der Gesetzgeber hat festgelegt, dass das Wort “probiotisch” ein ungerechtfertigtes Heilsversprechen impliziert. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat festgestellt, dass die auf den “probiotischen Joghurt” gemachten Versprechungen nicht zuträfen. Darum ist der Begriff einfach verboten worden. Für mich ist der Vergleich von gesüßten “Probiotischen Joghurt” mit fermentiertem Gemüse aber irgendwie schräg.

Doch hier nun der interessante Artikel zum Thema Darmbakterien und Depressionen aus dem Online-Magazin Spektrum.de:

Olaf Schnelle

Olaf Schnelle

Ich bin Gärtner. Für mich hätte es keinen besseren Beruf geben können. So eng mit der Natur zu arbeiten und dabei sinnvoll Produktives zu tun, ist ein richtig schönes Ding. Nahrungsmittel zu schaffen, die diesen Namen im wörtlichen Sinne verdienen, ist ein essentieller Prozeß. Mein Anliegen ist, dies so zu tun, dass kreative Köche damit etwas schaffen, das für mich viel mit Kunst zu tun hat.

2 Kommentare

  • Avatar Andrea Graham sagt:

    Sehr geehrte Herr Schnelle,
    Zufällig habe bin ich bei meiner Microbiom Ausarbeitung auf Ihre Informationen gekommen.
    Ich bin sehr begeistert.
    Viele meiner Therapeuten benötigen fermentierte Produkt.
    Gerne würde ich in einem Telefonat meine Arbeit erklären denn für die Patienten ist dies unbedingt wichtig.
    Liebe Grüße
    Andrea Graham

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