Fermentiertes im AlltagRezepteVom Koch

Latein-Schwäbischer Wurstsalat mit fermentiertem Gemüse

Von 8. Dezember 2017November 17th, 20201 Kommentar
Wurstsalat mit Fermentiertem Gemüse

Im Prinzip handelt es sich hier um einen ganz normalen schwäbischen Wurstsalat (unterscheidet der sich eigentlich vom badischen?). Nur wird die sonst übliche (essig-)saure Gurke durch fermentiertes Gemüse ersetzt. Dies gibt einen neuen Pfiff und bringt gleichzeitig die nötige Säure mit, die sonst vom Essig stammt.

In diesem Rezept füge ich etwas fermentierten Curtido hinzu. Das ist im Prinzip ein scharfes Sauerkraut. Dies wird in Lateinamerika zusammen mit Paprika und Chili fermentiert.

Es gehen aber auch andere fermentierte Gemüse: Sauerkraut, fermentierter Coleslaw, fermentierter Sellerie etc.

Wurstsalat mit Fermentiertem Gemüse

Latein-Schwäbischer Wurstsalat mit fermentiertem Gemüse

Alle groben Zutaten klein schneiden und alles miteinander vermengen. Ein bis zwei Stunden im Kühlschrank stehen lassen. So zieht es Aroma.
Vorbereitungszeit 10 Min.
Arbeitszeit 1 Std. 10 Min.
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

  • 500 g Fleischwurst
  • 100 g Curtido oder anderes fermentiertes Gemüse
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe

Für das Dressing

  • 1 TL scharfer Senf
  • 1 EL Weißweinessig nur wenn die Säure der Fermente noch nicht reichen sollte
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Schnittlauchröllchen
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise Zucker

Anleitungen
 

  • Die Wurst erst längs in dünne Scheiben, dann quer in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in kleine Würfel schneiden. Die Knoblauchzehe halbieren und die Salatschüssel damit ausreiben. Die vorbereiteten Zutaten samt dem Curtido oder dem anderen fermentierten Gemüse hineingeben.
  • Für das Dressing den Senf mit (dem Essig,) dem Öl und Schnittlauch verrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Mit dem Salat vermengen und servieren.
  • Dazu nach Belieben frisches Brot reichen.
Olaf Schnelle

Olaf Schnelle

Ich bin Gärtner. Für mich hätte es keinen besseren Beruf geben können. So eng mit der Natur zu arbeiten und dabei sinnvoll Produktives zu tun, ist ein richtig schönes Ding. Nahrungsmittel zu schaffen, die diesen Namen im wörtlichen Sinne verdienen, ist ein essentieller Prozeß. Mein Anliegen ist, dies so zu tun, dass kreative Köche damit etwas schaffen, das für mich viel mit Kunst zu tun hat.

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