Fermentiertes im Alltag

Mungbohnen-Pfannkuchen mit Kimchi

By 13. August 2026No Comments
Mungbohnen-Pfannkuchen mit Kimchi 1

Liebe Freundinnen und Freunde der lebendigen Küche,

manche Kochbücher stellt man ins Regal. Man schaut gelegentlich rein. Das war’s.

Wir möchten hier auf ein Buch verweisen, das mehr ist als ein Kochbuch. Und darum nimmt man (bzw. Frau) es öfter in die Hand. Denn dieses Buch verbindet, was auch wir von Schnelles Grünzeug so lieben: Geschmack und Gesundheit! Und wir freuen uns natürlich besonders darüber, dass sich ein ganzes Kapitel um Fermentiertes dreht.

Geschrieben haben es Susanne Liedtke, die Gynäkologin Dr. Christina Enzmann und die Kochbuchautorin Anne-Katrin Weber – für Frauen ab 40. Also für alle, bei denen der Körper gerade anders tickt als früher: Zyklus, Wechseljahre, Hitzewallungen, Schlaf, Stimmung.

Kein Verzichtsprogramm, keine Diätfalle. Sondern Essen, das entzündungshemmend wirkt, den Blutzucker ruhig hält und den Darm füttert. Und mittendrin: Kimchi, Sauerkraut, Kefir, Eingelegtes.

Ein Rezept aus dem Buch

Der Pfannkuchen, der Kulturen verbindet

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Mungbohnen-Pfannkuchen mit Kimchi 3

Mungbohnen aus Indien, Kimchi aus Korea (oder eben aus Mecklenburg). Der Teig benötigt über Nacht Ruhe. Dann geht alles wie im Sturm. Also schnell. Und die Lake vom Kimchi wandert gleich mit hinein, die ist nämlich viel zu schade zum Weggießen.

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 250 g geschälte Mungbohnen (Mung Dal)
  • 15 g frischer Ingwer
  • 250 g Kimchi, unpasteurisiert
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 50 g Mungbohnensprossen
  • ½ TL Salz
  • Olivenöl zum Braten

Für den Sesam-Chili-Dip

  • 1 Knoblauchzehe
  • 15 g Ingwer
  • 3 EL Sojasauce
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Sesamöl
  • 1–2 TL Gochujang
  • 1 EL Sesam

Zubereitung

Die Mungbohnen über Nacht einweichen. Am nächsten Tag abgießen und mit dem Ingwer und 300 ml Wasser fein pürieren.

Das Kimchi ausdrücken, die Lake in den Teig geben, das Kimchi in Streifen schneiden. Zusammen mit den Frühlingszwiebeln und den gehackten Sprossen unterrühren, salzen, eine Stunde quellen lassen.

Für den Dip alles verrühren. Dann kleine Pfannkuchen bei mittlerer Hitze goldbraun ausbacken, in Stücke reißen und dippen.

Ich bin Gärtner. Für mich hätte es keinen besseren Beruf geben können. So eng mit der Natur zu arbeiten und dabei sinnvoll Produktives zu tun, ist ein richtig schönes Ding. Nahrungsmittel zu schaffen, die diesen Namen im wörtlichen Sinne verdienen, ist ein essentieller Prozeß. Mein Anliegen ist, dies so zu tun, dass kreative Köche damit etwas schaffen, das für mich viel mit Kunst zu tun hat.

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