Beschreibung
Die Weiße Bete ist von hier. Sie wächst bei uns in Vorpommern, ist süß, ohne aufzutrumpfen, und färbt im Gegensatz zur Roten nichts ein. Kein Fleck auf dem Brett, keiner auf dem Hemd.
Ají amarillo und Huacatay sind Peruaner. Dort kocht man mit gelber Chili und Schwarzer Minze, wie wir mit Dill und Senf kochen. Bei uns wachsen die beiden als wären sie hier schon immer daheim. An den Ostseesommer haben sie sich mittlerweile gewöhnt. Vom Sanddorn kommt nur ein Spritzer dazu, für die Säure.
Wie das zusammengeht
Die Bete bleibt auch nach Wochen im Gäreimer knackig. Der Ají amarillo bringt Frucht mit, gelbe Paprika, fast Mango, dazu eine Schärfe, die wärmt statt brennt. Und dann der Huacatay: Minze, Basilikum, ein bisschen Limette. Den schmeckt man als Erstes, und er ist Geschmackssache. Wir finden, eine gute. Koriander und Knoblauch halten dagegen. Das Erdige, das rohe Bete manchmal hat, nimmt ihr die Gärung.
Was sie Gutes tut
Sie ist roh und lebendig fermentiert. Huacatay isst man in Peru traditionell zu schwerem Essen, weil es als gut für die Verdauung gilt, und Chili macht Appetit.
Passt zu
Kartoffeln. Die kommen übrigens auch aus den Anden, sie waren nur ein paar hundert Jahre früher hier. Außerdem zu Ei, Frischkäse, gegrilltem Fisch, Ceviche und Mais.


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