Vom KochFermentiertes im AlltagRezepte

Rotkohlsalat – fermentiert und mariniert

Von 1. März 2018November 17th, 2020Keine Kommentare
Fermentierter Rotkohl mit Apfel

Ein Rezept, das ganz deutlich inspiriert ist von einem Besuch der “Goldmarie” in Greifswald. Übrigens genau wie das Restaurant “Alte Tischlerei” immer eine sichere Adresse, wenn man Hunger oder Appetit hat! (Danke an Tom und Team für die Inspration und überhaupt!)

In der “Goldmarie” jedenfalls gab es ein Rotkohl-Kimchi. Die Grundidee dieses Salates jedenfalls halte ich für eine geniale Idee im Umgang für so ziemlich alle anderen fermentierten Gemüsen. Man hat dort einfach den fermentierten Rotkohl mit unfermentiertem Rotkohl gemischt und dies beides zum Salat weiterverarbeitet.

Das unfermentierte Gemüse neutralisiert die Säure des fermentierten und steigert den Eigengeschmack. Gleichzetig bleiben alle Vorteile des fermentierten Gemüses erhalten.

Fermentierter Rotkohl mit Apfel

Rotkohlsalat - fermentiert und mariniert

Vorbereitungszeit 10 Min.
Arbeitszeit 12 Min.
Portionen 1 Personen

Zutaten
  

  • 1 EL Rotkohl, fermentiert
  • 1 EL Rotkohl, roh
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL abgeriebene Zitronenschale bio!
  • Pfeffer, Salz nach Bedarf
  • Chili nach Bedarf
  • 1 Msp Piment, gemahlen optional
  • 1 TL Apfelgelee zum Ausgleich der Säure, falls nötig
  • 1/2 Apfel in dünne Scheiben oder Würfel geschnitten
  • 1 TL Olivenöl

Anleitungen
 

  • Den rohen Rotkohl in dünne Streifen schneiden und zum fermentierten Rotkohl geben. Beides vermischen.
    Fermentierter Rotkohl
  • Zitronensaft und Gewürze und notfalls das Gelee hinzugeben und untermischen. Alles ca. 2 Stunden oder über Nacht stehen lassen.
    Fermentierter Rotkohl mit Apfel
  • Zum Schluss den Apfel unterheben. Das Öl erst kurz vor dem Servieren zugeben.
    Fermentierter Rotkohl mit Apfel

Notizen

Und natürlich gibt es den fermentierten Rotkohl sowie viele andere fermentierte Gemüsesorten im Online-Shop der Gärtnerei "Schnelles Grünzeug".
Olaf Schnelle

Olaf Schnelle

Ich bin Gärtner. Für mich hätte es keinen besseren Beruf geben können. So eng mit der Natur zu arbeiten und dabei sinnvoll Produktives zu tun, ist ein richtig schönes Ding. Nahrungsmittel zu schaffen, die diesen Namen im wörtlichen Sinne verdienen, ist ein essentieller Prozeß. Mein Anliegen ist, dies so zu tun, dass kreative Köche damit etwas schaffen, das für mich viel mit Kunst zu tun hat.

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