Vom KochFermentiertes im AlltagRezepte

Heilbutt mit fermentierter und mit gebratener Bete

Von 25. Februar 2018November 17th, 2020Keine Kommentare
Heilbutt mit fermentierter und gebratener Beete

Das Unternehmen Tryfoods testet und vertreibt Lebensmittelneuheiten. Aber nicht irgendwelche, sondern nur solche, die handwerklich und mit hohem Qualitätsbewusstsein entstanden sind. So waren im Januar 2018 meine Fermente dran. Dabei ist u.a. auch dieses hier entstanden.

Heilbutt mit fermentierter und gebratener Beete

Heilbutt mit fermentierter und gebratener Bete

Die Idee: die rote Bete als fermentiertes und gebratenes Gemüse auf den Teller zu bringen und mit einem fettreichen Fisch (Heilbutt) und in Honig glasierten Kartoffeln zu kombinieren. Das Ganze wird dann mit einigen Tropfen nussigem nativen Rapsöl vollendet. So bringen wir süße, saure, nussige und erdige Aromen zusammen.
Portionen 2 Personen

Zutaten
  

  • 2 Filets (je 150g) Heilbutt
  • Quittenessig oder frische Zitrone
  • 1 Zwiebel klein
  • 4 Stück Kartoffeln festkochend
  • 1 EL Honig
  • 2 Stück Rote Bete ggf. vorgekochte vom Biomarkt
  • Rote Bete, fermentiert (von Schnelles Grünzeug 😉
  • Meersalz
  • schwarzer Pfeffer
  • Rapsöl kaltgepresst
  • Petersilie

Anleitungen
 

  • Fisch in Quittenessig (oder frischer Zitrone) und Salz marinieren. Kartoffeln schälen, halbieren und ca. 10-15 Minuten kochen. Sie sollen noch biss- und schneidefest sein. Die Kartoffel abtropfen und abkühlen lassen. Gekochte rote Beete in kleine Würfel schneiden und in Rapsöl anbraten. Zur Seite stellen. Kartoffeln und Zwiebeln würfeln und zusammen ebenfalls in Rapsöl anbraten. Zum Ende salzen, einen Löffel Honig in die Pfanne geben und Kartoffel im Honig schwenken. Im Anschluss den Fisch in Rapsöl braten. Rote Beete und Kartoffeln auf dem Teller anrichten. Den gebratenen Fisch auf die Kartoffel-Beete Mischung legen. Dann die fermentierte Beete auf den Fisch legen, ein Prise Pfeffer drauf geben und mit der Petersilie garnieren. Fertig!
Olaf Schnelle

Olaf Schnelle

Ich bin Gärtner. Für mich hätte es keinen besseren Beruf geben können. So eng mit der Natur zu arbeiten und dabei sinnvoll Produktives zu tun, ist ein richtig schönes Ding. Nahrungsmittel zu schaffen, die diesen Namen im wörtlichen Sinne verdienen, ist ein essentieller Prozeß. Mein Anliegen ist, dies so zu tun, dass kreative Köche damit etwas schaffen, das für mich viel mit Kunst zu tun hat.

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